Yoga

Yoga

Frieden beginnt damit,

dass sich jeder von uns

gut um den eigenen Körper

und den eigenen Geist kümmert.

Thich Nhat Hanh

Yogasutra

Im YOGASUTRA, übersetzt "Leitfaden des Yoga" formulierte Patanjali vor mehr als 2000 Jahren sein Verständnis von Yoga. Die tiefe Weisheit in seinen Worten und ihre Kraft und Klarheit vermag die Menschen zu berühren und gab und gibt den Menschen zu jeder Zeit und auch heute in unserer modernen Welt eine wunderbare Anleitung für ein freies und friedvolles Leben und Menschsein.

Im Yogasutra 2.46 gibt uns Patanjali diese Anleitung fürs Yoga Üben:

sthirasukhamasanam

sthira

stabil, fest

sukha

angenehm, leicht, das Wohlgefühl fördernd

asana

Haltung

Die ideale Haltung ist stabil und leicht zugleich

Beim Yoga Üben eine Körperhaltung zu finden, in der du stabil und kraftvoll, sthira, und gleichzeitig angenehm und entspannt, sukha, sein kannst, ist der Idealfall.

So sieht meine "ideale Haltung" anders aus als deine "ideale Haltung". Es geht darum, die Haltung an den Menschen anzupassen und im asana deine natürliche Form zu finden. Im Gleichgewicht zu sein zwischen Kraft und Entspannung ist ein Ziel der körperlichen Yogapraxis.

Das umsichtige Einfühlen in unseren Atem, der uns durchs Üben begleitet, lässt uns präsent im gegenwärtigen Moment sein. Der Atem verbindet unseren Körper und unseren Geist. In der "idealen Haltung" fließt der Atem angenehm, mühelos und leicht, sukha. Der Geist ist klar, ruhig und friedvoll.

"Wie gut, dass du zu dir ins Yoga gehst"

sagt mein Partner